Über Uns

Vor einigen Jahren zeichnete sich ab, dass wir uns verändern wollten. Wir hatten den Wunsch, naturnäher zu leben, und das neue Domizil sollte für die Zukunft mehr Möglichkeiten bieten als unser altes. Nach langem Suchen fanden wir diesen wunderbaren Ort und sahen das große Potenzial, das er in sich trägt. Es gab aber auch unübersehbar viel zu tun.
  


Nach weiteren Jahren mit mehreren Hürden, die wir hinter uns bringen mussten, wird nun ein Großteil des Hauses kernsaniert.

     Nach der Sanierung werden sich im sanierten traditionellen Schwarzwaldhaus fünf Ferienwohnungen und im angebauten Haus mehrere Gästezimmer mit Bädern und gemeinsamer Küche und ein großer Raum für Seminare und andere Veranstaltungen befinden.
  

Wir freuen uns, diesen Ort durch die Ferienwohnungen und Gästezimmer für andere Menschen erlebbar zu machen.    
      Wie sich unser Haus weiterentwickelt, wird die Zeit zeigen. Potenzial für Vieles ist auf jeden Fall vorhanden.
     So sind im zukünftigen großen Gesellschaftsraum für unsere Ernährungs- und Gesundheitsseminare mit vegetarischer und veganer Ausrichtung auch fortlaufende Kurse und andere Veranstaltungen möglich.

 

Auf der Suche nach einem guten Platz in der Natur haben wir auch an unsere Bienen gedacht. Diese befinden sich auf dem Privatteil des Grundstücks und vervollständigen zu unserer Freude das Urton-Orchester der Natur mit ihrem wohltuenden Gesumme.



Haus-Historie

17. Jahrhundert

Der traditionelle Schwarzwaldhof war eines der ersten Häuser, die den Ort Holzschlag begründeten. Laut des Vorbesitzers war es das zweite Haus des Ortes, welches im 17. Jahrhundert entstand. Die Jahreszahl von 16.. wurde im Haus in einem Balken gefunden - die letzten beiden Zahlen der Jahreszahl sind nicht mehr genau erkennbar.

 


Die Bauherrn waren Tiroler, die nach dem Dreißigjährigen Krieg ins Land geholt wurden, um in dieser Region Holz zu schlagen. Später bekamen sie von der Klosterverwaltung St. Blasien die Pacht für den abgeholzten Grund, den sie 1684 kaufen durften. Dies war der Anlass, ihre Familien aus Tirol nachzuholen.
     Die ersten Häuser wurden im Bereich des Untergeschosses aus Felsensteinen gebaut, die im Keller unseres Hauses noch sichtbar sind. Die oberen Stockwerke waren genauso wie heute aus Holz gebaut gewesen.

 

Vom Schwarzwaldbauernhof zum Gästehaus und Genesungs-Kurheim

Das Haus war bis zum Verkauf an unsere Vorbesitzerfamilie ein traditionelles Bauernhaus, siehe obiges Schwarz-Weiß-Foto.

     Der neue Besitzer, der Opa der Verkäuferin des Hauses, hatte als Zimmermann den Abriss des oberen hölzernen Hausteils veranlasst und es als Wohnhaus 1952 neu aufgebaut. Dadurch wurde aus dem Krüppelwalmdach ein Satteldach (Vergleich siehe oberes und unteres Foto).
     In der Zeit bis 1960 nahm die Vermietung an Feriengäste an Bedeutung zu. Der Vater der Verkäuferin, der die Tochter Helene des Besitzers heiratete und bei der Vermietung half, ließ 1960 den Anbau errichten. Dadurch entstand eine große Pension mit vielen Gästezimmern, einem großen Gastraum sowie einem Gesellschaftsraum. Der junge Nachfolger stand als Koch in der Küche und sorgte für das leibliche Wohl der stetig wachsenden Gästezahl.

 

In den nachfolgenden Jahren wurde das ehemalige Wohnhaus den wachsenden Anforderungen der Gäste angepasst. Als erstes wurden die Zimmer mit fließendem Warm- und Kaltwasser ausgestattet, während die Gäste-WCs und Gäste-Duschen auf den Etagen blieben. Mit der Zeit gab es eine Duschkabine im Zimmer und später kam ein eigenes Bad mit Dusche und WC hinzu.

     Mit der Zunahme der Mobilität wurde aus der Vollpension eine Halbpension, damit die Gäste mehr Zeit für Tagesausflüge hatten.

     1979 wurde eine zusätzliche ehemalige Scheune abgerissen und als weiteres Gästehaus wieder aufgebaut. Dieses dritte Haus ist unser Nachbarhaus und wird heute von der früheren Besitzerfamilie bewohnt.

     Das neu gewachsene Häuserensemble diente zirka 20 Jahre als DAK-Kurheim für Genesungskuren, inklusive wöchentlicher Arztbetreuung.

 

2007 übernahm eine der vier Töchter die Pension und führte diese mit ihrer Mutter und Schwester bis 2020 weiter. In dieser Zeit wurde aus der Halbpension eine Frühstückspension.

 

2020 entschied sich die Familie, das engagiert geführte Haus zu verkaufen.

 

Nach langer Planungs- und Sanierungszeit wird die Vermietung der neu entstandenen Ferienwohnungen ab 2024 an diesem einmaligen Naturort wieder aufgenommen. Bis heute ist es ein Platz für Erholung und Gesundheit.

Heute

20. Jahrhundert

Auf einer sonnigen Lichtung in Fast-Alleinlage liegt das Schwarzwaldhaus seit zirka Mitte des 17. Jahrhunderts idyllisch und abgeschieden an einem Privatweg auf ca. 950 m NN im Wald und bietet einmalige Voraussetzungen für naturnahes Wohnen.

 


Sanierung

Der Hausteil, der 1952 im oberen Teil mit Holzfachwerk neu aufgebaut wurde, musste trotz der regelmäßigen Renovierungen grundsaniert werden. Dies wurde während des Rückbaus immer deutlicher. So waren die Installationen für Wasser und Elektrik zunehmend defektanfällig, die Wärmedämmung für heutige Anforderungen vollkommen unausreichend und die Baustoffe der 1960er Jahre entsprachen nicht den heutigen Erkenntnissen für ein gesundes Wohnen.
     Aus diesem Grund wurde das Haus bis auf das Holzständerwerk und ein paar Bimssteinwände entkernt und mit baubiologischen, ökologischen Baumaterialien wieder aufgebaut.
     Die Heizung wurde für beide Hausteile auf regenerative Energien umgestellt, von Öl auf Holz und Sonne.

 

Architektur der Ferienwohnungen

Die Aufteilung der neuen Ferienwohnungen wurde von einer Architektin ausgeführt, deren Architektur sie selbst als 'tief verwurzelt in der Kulturlandschaft des Schwarzwalds' beschreibt und dies auch kreativ im Tinyhouse-Stil umsetzt: minimalistisches Wohnen mit maximalem Komfort.

     So greifen unsere Wohnungen mit den Holzwandverkleidungen und den historisch niedrigeren Decken (2,20 bis 2,30 m) bei optimaler Raumaufteilung und den kompakten Küchen den Tinyhouse-Charakter auf und bereichern auf diese Weise als positiver Impuls die Schwarzwälder Vermietungslandschaft.

     Nach dem Bauantrag haben wir mit einer zweiten Planerin, die mit Hand und Herz unser Projekt fortgesetzt hat, weitergearbeitet. Sie hat es geschafft, das Bauvorhaben in Einklang mit dem Handwerk und unseren baubiologischen Wünschen umzusetzen und zu Ende zu bringen.
 

Anbau mit WG-Zimmern

Der Anbau von 1960 blieb weitgehend unangetastet, weshalb die WG-Zimmer im Charme der letzten Renovierungen von 1980 belassen wurden. Sie sind einfach, praktisch und bequem ausgestattet.

 

Beide Hausteile ...

... sollen weiterhin einen Platz für Erholung und Gesundheit bieten und gleichzeitig den Trend des Digital-Detox aufgreifen. Daher wird auf dem gesamten Anwesen auf Funktechnologie, wie WLAN, Bluetooth und Funktelefonen, verzichtet. Unsere Gäste haben Verständnis für ein funkfreies Haus.